Wandheizung und ihre Funktion
Eine Wandheizung verwendet die Wände als Heizfläche. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern, die nur die Luft erwärmen, führt die Wandheizung zu einer gleichmäßigen Wärmeverteilung durch Strahlungswärme. Das System hat Heizrohre. Diese Rohre leiten warmes Wasser. Das Wasser wärmt die Wand.
Wandheizungen sind wie Fußbodenheizungen unsichtbar. Beide nutzen warmes Wasser zum Heizen. Die Wärme kommt oft von Wärme-Pumpen, Brennwert-Kesseln und Solar-Anlagen.
Welche Vorteile hat eine Wandheizung
Eine Wandheizung gibt die Wärme über große Flächen ab. So deckt sie den Wärmbedarf des Raumes. Heizkörper geben ihre Wärmeleistung auf kleine Flächen ab.
Ein weiterer Vorteil der Wandheizung ist ihre hohe Energieeffizienz. Heizkörper müssen häufig mit hohen Temperaturen arbeiten, um den Raum zu wärmen. Das verursacht einen großen Energieverbrauch. Im Gegensatz dazu nutzt die Wandheizung niedrigere Wassertemperaturen, um effizient zu funktionieren.
Neben der Energieeffizienz hilft die Wandheizung auch, Schimmel zu vermeiden. Eine ungleichmäßige Verteilung der Wärme kann zu Feuchtigkeit und damit zu Schimmel führen. Durch die gleichmäßige Verteilung der Wärme sorgt eine Wandheizung dafür, dass keine kalten Wände entstehen, die Feuchtigkeit anziehen könnten.
Die Wandheizung hat Vorteile und Nachteile.
Vorteile sind schnelle Reaktions-Zeiten, gleichmäßige Wärmeverteilung und angenehmes Raumklima. Nachteile sind hohe Installations-Kosten und Einschränkungen bei der Raum-Gestaltung.
Ist eine Wandheizung sinnvoll?
Eine Wandheizung ist sinnvoll, besonders in gut isolierten alten und neuen Gebäuden. Sie verteilt die Wärme gleichmäßig. Die Räume werden schnell warm. Sie ist effektiv und spart bis zu 30 Prozent Energie. Die Wandheizungen arbeiten mit Temperaturen von 35 bis 45 Grad. Deshalb brauchen sie weniger Heizkosten, um das Haus angenehm zu wärmen.
Kann man eine Wandheizung in einem Gebäude nachrüsten?
Für die Nachrüstung einer Wandheizung in alten Gebäuden gibt es einige Voraussetzungen. Zuerst muss man die Bausubstanz bewerten. Alte Gebäude haben oft besondere bauliche Gegebenheiten. Diese muss man bei der Installation beachten. Dazu zählen die Art der Wände, die Dämmung und die elektrische Ausstattung.
Ein wichtiger Punkt ist die Heizlast-Berechnung, diese zeigt, wie viel Wärme ein Raum braucht. Dabei ist die Größe des Raumes, die Anzahl der Fenster und die Dämmung wichtig. Manchmal muss man die Bausubstanz verbessern, zum Beispiel durch zusätzliche Dämmung. Das ist nötig, bevor man eine Wandheizung einbauen kann. Eine gute Dämmung sorgt dafür, dass die Wärme nicht entweicht und die Effizienz steigt.
Kombination mit anderen Heizsystemen:
Wenn man Wandheizung mit Fußbodenheizung kombiniert, verteilt sich die Wärme optimal. Die Kombination kann helfen, Heizkosten zu senken. Beide Systeme arbeiten mit niedrigen Temperaturen.
Zusätzlich zu Wandheizungen bieten Decken-Heizungen eine weitere Wärmequelle. Das ist besonders nützlich bei hohen Räumen. Die gesamte Raum-Höhe ist effizient beheizt, und kühle Luft verteilt sich nicht im Raum.
Heizkörper sind die ältesten Heizsysteme. Man kann sie mit modernen Wandheizungen kombinieren. Diese Kombination erhöht schnell den Wärme-Komfort. Die Wandheizung hält die Grundtemperatur im Raum gleichmäßig.